Veranstaltungen


Veranstaltungen 2017

–  2017 –

Fr. 10. November 2017, 19.45 Uhr
Asien trifft auf Europa
Laia Genç / Hein Tint
Piano / Hsaing Waing (Burmesischer Trommelkreis)

Das Pat Waing, der burmesische gestimmte Trommelkreis, trifft mit dem virtuosen Spieler Hein Tint auf die deutsch-türkische Pianistin Laia Genc, die sich ihrerseits als Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik mit ihren Projekten einen Namen gemacht hat. Laia Genç reiste auf Einladung des Goethe-Institutes seit 2014 bisher drei Mal nach Myanmar, um dort vor Ort mit ausgesuchten Musikern Projekte zu erarbeiten. Sowohl Hein Tint, als auch Laia Genc komponieren für das Duo und lassen ihre kulturellen Hintergründe in die gemeinsame Arbeit einfließen. Die Musik belebt Welten zwischen traditioneller burmesischer Musik, Jazz, freier Improvisation, song-artigen Strukturen und komplexen Rhythmen auf der Suche nach einem gemeinsamen Klang.

Hein Tint ist ein bedeutender Virtuose der burmesischen Hsaing-Waing Tradition.
Das Instrument Hein Tints, das Pat Waing, ist ein reichhaltig verzierter Trommelkreis aus 21gestimmten Handtrommeln und bildet das Hauptinstrument des Hsaing Waing-Ensembles, das bei Festveranstaltungen, Geisteranbetungsritualen und im traditionellen Puppentheater Verwendung findet. Die Musik besteht aus lebendigen und plötzlichen Wechseln von Tempi, Rhythmen und Melodien in diatonischer Stimmung, die sich auf die verschiedenen Instrumentalisten mit Handtrommeln, Gongs und der traditionellen Oboe Hne verteilen. Das Pat Waing ist dabei das Hauptinstrument des Ensembles, mit dem Anfang und Ende eines Stückes und die Tempo-Wechsel angezeigt werden. Die Verzierungen der Hsaing Waing Instrumente zeigten den sozialen Status/den künstlerischen Rang der Ensembles an: die Gruppen mit den edelsten Verzierungen spielten demnach für die Könige und Minister.

Hein Tint gehört zur ersten Generation burmesischer Musiker, die nach der Öffnung des Landes nach jahrzehntelanger Abschottung international wahrgenommen werden und selbst reisen können. Der burmesische Tempelmusiker gehört der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit der Bamar an, die ca. 70% des Vielvölkerstaates stellen. Während der Zeit der Abschottung Myanmars durch die Militärregierung wurden westliche Musiken unterbunden und die traditionelle Musik der birmesischen Bevölkerungsmehrheit, die sich über Jahrhunderte aus chinesischen und thailändischen und später indischen Einflüssen entwickelt hatte, als nationale Musikkultur gefördert. Gleichzeitig mit der politischen Öffnung Myanmars begann die kulturelle Öffnung des Landes von Außen – mit Unterstützung des Goethe Institutes und des Landes NRW entwickelte der Musiker und Kurator Tim Isfort ab 2010 eine Reihe von Kooperationen von Musikern aus NRW mit Konzerten und Workshops in Myanmar und in Deutschland unter dem Titel „Myanmar meets Europe“ mit einem ersten Höhepunkt auf dem Moers Festival 2012.

Ein gängiges Narrativ im interkulturellen Austausch lautet, Sprache und Politik trenne, Kultur und insbesondere Musik jedoch verbänden. Die Herausforderung in der Zusammenarbeit zwischen den europäischen und den burmesischen MusikerInnen sind dabei nicht nur sprachliche Übersetzungsprobleme. Die JazzmusikerInnen machten die verwirrende Erfahrung, dass sie die Töne, Melodien und auch Teile der Rhythmen identifizieren konnten, sich deren Zusammenspiel aber trotzdem ihrem Verständnis entzog, weil die musikalischen Formen und das Zusammenwirken der einzelnen Instrumente im traditionellen Hsaing Waing Ensemble fundamental anders organisiert sind, als in der von harmonisch-melodischer Entwicklungen und konstanten Rhythmen geprägten westlichen Musik.

Tiefer als die Unterschiede auf der Ebene musikalischen Materials reichen aber die Differenzen kulturell geprägter Kommunikation, die sich im scheinbar Selbstverständlichen verbergen: was passiert in der Kommunikation zwischen europäischen JazzmusikerInnen, deren Musik assoziiert wird mit individueller Freiheit und ritualisiertem Regelbruch und den buddhistischen Burmesen, deren Kultur eine Haltung bescheidenen Erduldens vorschreibt? Welcher gemeinsame Grund kann hier gefunden werden und wie? Welche Bedeutung haben die Musik und musikalischen Spielhaltungen der MusikerInnen in ihren Kontexten? Können die Bedeutungen und Spielhaltungen in neue Räume und Kontexte übertragen werden, werden sie dabei geschwächt oder gehen gar ganz verloren – oder entsteht ein dritter Raum, in dem wirklich Neues entsteht, in dem beide sich wiederfinden? 

19.45 Uhr Einführung in die Musik Myanmars: Prof. Dr. Ilse Storb
20.00 Uhr Konzertbeginn

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)

 

Fr. 8. September 2017, 19.45 Uhr

Concert-Workshop mit Nii Annan + Alex Bapulah Odametey

Nii Annan Odametey wurde in Accra (Ghana) als Sohn einer für ihre guten Musiker und Tänzer bekannten Familie geboren. Außer den traditionellen Rhythmen und Tänzen seiner Region, mit denen er seit seiner Kindheit vertraut ist, erlernte Nii Annan am „Art Centre of Ghana“ weitere Trommel- und Tanzrhythmen aus ganz Westafrika. Mit den Perkussionsgruppen wie „No Fears“ oder „Ogidigidi“ tourte er mehrfach durch Europa und Westafrika. Zusammen mit seinem Bruder Aja Addy spielte er mit „Aja Addy & Tsuiana“, wobei sein starker künstlerischer Ausdruck als Trommler und Tänzer besondere Beachtung fand. In den letzten Jahren begeisterte Nii Annan als Solo-Trommler der Gruppe „Adesa“ das Publikum in Deutschland. Als Gast von „R. L. Madison“, einer Duisburger Jazzformation, finden seine Improvisationen großen Anklang. Im Jahr 1992 gründete Nii Annan das Ensemble BOBA. Durch eine aufregende Mischung aus traditionellen Melodien und Highlife- Elementen bringt die Gruppe immer wieder Körper und Herzen der Zuschauer in Schwung – zum Tanzen.

Solo-Konzerte
Die Solo-Konzerte bieten 100% Nii Annan – Highlights der Trommelkunst und faszinierende Erlebnisse der Sinne. In seinen Shows entführt Nii Annan das Publikum in eine besondere Welt der Rhythmen. Die Trommel als eines der ältesten Instrumente der Menschheit zeigt hier einen Facettenreichtum der afrikanischen Musik. Das breit gefächerte Repertoire der Rhythmen Afrikas präsentiert er spielerisch und brillant auf diversen Percussions-instrumenten wie: Oblenten, Djemben, Atompani, Blecketes, Gomes,Talking-drums, Kidi, und Kang-Kang.

Trommelworkshops
Nii Annan Odametey ist nicht nur ein exzellenter Solo-Drummer, sondern auch ein außergewöhnlicher Trommel-Lehrer, der nicht nur traditionelle Pattern lehrt, sondern besonderen Wert darauf legt, dass seine Schüler ihren eigenen Stil finden und ausbauen.

Schon als Jugendlicher begann Nii Annan sich auch als Lehrer für Tanz und Trommeln einen Namen zu machen. Seine europäischen Schüler schätzen neben seinem lockeren, einfühlsamen Unterrichtstil und der intensiven Technikarbeit vor allem die Erfahrung, sich von afrikanischer Lebensfreude anstecken zu lassen. Nii Annan Odametey unterrichtet seit einigen Jahren regelmäßig in Deutschland feste Kurse, ist ein Gastdozent an den Volkshochschulen Duisburg, Emden, Norden und Wilhelmshaven. Er unterrichtet auch im Tanzhaus NRW in Düsseldorf. Des weiteren lehrt er tanz- und trommelinteressierte Schüler in Workshops innerhalb Europas und natürlich seiner Heimat Afrika.

Die Trommel als Spiegelbild unserer Seele kennen zu lernen, Barrieren in uns selber abzubauen und sich von der Lebensfreude einer der ältesten Kulturen der Welt inspirieren zu lassen, werden die Schwerpunkte des Workshops sein.

19.45 Uhr Einführung in die afrikanische Musik: Prof. Dr. Ilse Storb
20.00 Uhr Konzertbeginn

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)

Fr. 9. Juni 2017, 19.45 Uhr

Der „Trümmerpianist“ Aeham Ahmad von Damaskus

Musikalische Begegnung zwischen
Orient und Okzident.

Aeham Ahmad – geboren im Jahr 1988 in Damaskus – gehört der palästinensischen Minderheit in Syrien an und lebte mit seiner Familie bis 2015 im Flüchtlingscamp Jarmuk, wohin bereits sein Großvater 1948 aus Palästina floh. Sein musikalisches Talent wurde früh gefördert, ab dem fünften Lebensjahr erlernte er das Klavierspielen durch seinen Vater, um mit 23 Jahren ein Musikstudium in Damaskus und Homs zu absolvieren. Durch einen Granatensplitter in seiner rechten Hand bleibt ihm eine Karriere als klassischer Konzertpianist wahrscheinlich verwehrt.

Der Pianist spielte unter Lebensgefahr mit seinem Klavier auf einem Rollwagen in den Straßen Jarmuks, um durch das gemeinsame Musizieren den Menschen in seiner Heimat ein wenig Hoffnung und Freude zu schenken. Im Frühjahr 2015 verbrannten die Islamisten aufgrund des dort verhängten Musikverbotes vor seinen Augen sein Instrument.

Seit seiner Ankunft in Deutschland gab Aeham Ahmad unzählige Konzerte in verschiedenen deutschen Städten wie Berlin, Bonn, München, Leipzig, Köln, Essen und Stuttgart und begeisterte mit der Intensität und Virtuosität seiner Auftritte, bei denen er neben Beethoven und Mozart vor allem Eigenkompositionen und traditionelle Lieder spielte. In München trat er zusammen mit den Sportfreunden Stiller, Judith Holofernes und Herbert Grönemeyer beim „Stars-sagen-Danke-Konzert“ für Flüchtlingshelfer auf, in Köln bei einer Demonstration gegen sexuelle Gewalt. In naher Zukunft folgen zahlreiche weitere Auftritte. Im Dezember 2015 wurde ihm der erste Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte in Anwesenheit der Pianistin Martha Argerich in der Bundeskunsthalle Bonn verliehen.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr, ab 19.45 Uhr Einführung in die arabische Musik durch Prof. Dr. Ilse Storb

 

Fr. 17. März 2017, 19:30 Uhr

A Tribute To The Great Dave Brubeck
Prof. Dr. Ilse Storb (Moderation, Klavier, Gesang)
Sabine Kühlich (Gesang, Altsaxophon)
Laia Genc (Klavier)
Drei Frauenbiographien, die drei Dinge vereinen: den Glauben an das Gute im Menschen, die Liebe zur Musik und mit Kommunikation Frieden in die Welt zu tragen und die absolute Obsession für Swing & Jazz. llse Storb, Europas einzige Professorin für Jazzforschung, begibt sich zusammen mit der gefeierten Sängerin und Saxophonistin Sabine Kühlich und der international versierten Pianistin Laia Genc auf die Spuren der Jazzgeschichte.Ilse Storb verfasste ihre Habilitationsschrift über Dave Brubeck und schrieb eine Monographie über Louis Armstrong. Mit ihren ehemaligen Studenten präsentiert sie Louis-Armstrong-Shows. Im Duo mit dem Baritonsaxophonisten Jürgen Koch spielt sie Klassik, Jazz und Weltmusik. Für die interkulturelle Vermittlung, ihren Einsatz für Weltmusik und ihre weltweite Friedensarbeit erhielt Prof. Storb 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande.Dave Brubeck und Louis Armstrong sind beispielhafte Jazzbotschafter im interkulturellen Austausch zu Zeiten des kalten Krieges und gegen Rassismus. Im April 2016 erschien das Duo Album „In Your Own Sweet Way – A Tribute to the Great Dave Brubeck“. Mit diesem Tribut wandeln Laia Genc und Sabine Kühlich auf prominenten Pfaden – in neuen Interpretationen und mit eigenen Kompositionen.Drei Frauen begegnen sich zwischen persönlichen Jazzgeschichten in ihren musikalischen Welten nach dem Motto: Swingingly yours, LOVE AND PEACE

Veranstaltungen 2016

–  2016 –

Fr. 29. Januar 2016, 16:00 Uhr
Musikalische Weltreise für Kinder ab 5 Jahren und ihren Eltern, Michael Bradke – Weltmusiker

Fr. 29. Januar 2016, 20:00 Uhr
Klatschkultur und Handmusik, Workshop für Musiklehrer und interessierte Erwachsene mit viel Applaus um die Welt, Michael Bradke – Weltmusiker

Fr. 29. Januar 2016
Interview im WDR5 zum fünfjährigen Bestehen des Labors für Weltmusik

So. 6. März 2016, 20:00 Uhr
Hara Samadhi – Jazz-Weltmusik, Schwerpunkt Indien, India-Violine, Klarinette, Sitar, Kontrabass, Percussion, Tabla

Fr. 13. Mai 2016, 20:00 Uhr

CyminDie Begegnung mit dem Unbekannten

Konzert und Gespräch mit der Sängerin und Pianistin Cymin Samawatie

Tochter iranischer Einwanderer, geboren und aufgewachsen in Braunschweig, lebt und arbeitet Samawatie in Berlin. Sie studierte Klassik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; anschließend folgte ein Jazzstudium an der Universität der Künste in Berlin.

2002 gründete Cymin Samawatie das Quartett Cyminology, in dem sie in ihren Kompositionen persische Lyrik mit den Klangfarben des Impressionismus und der Lebendigkeit des zeitgenössischen Jazz verknüpft – ein Brückenbau zwischen Kulturen, Genres und Stilen, wie es Ihr Anliegen in zahlreichen musikalischen Werken und Projekten mit Orchestern, Musikern der Klassik, des Jazz und der Weltmusik ist.

Eines der Höhepunkte in ihrer Karriere war der gemeinsame Auftritt mit dem Musiker Bobby McFerrin. 2008 begann die Zusammenarbeit mit ECM-Gründer und Musikproduzent Manfred Eicher. Seit 2010 arbeitet sie in unterschiedlichen Projekten zusammen mit Musikern der Berliner Philharmoniker. 2013 gründete sie das einzigartige Orchester „Divan der Kontinente“.

www.CyminSamawatie.de
www.Cyminology.de
www.DivanderKontinente.de

So. 4. September, 20:00 Uhr

blackbackDjeli Kouyaté & BLACKback
Djeli Kouyaté wurde 1972 in Kindia in Guinea/Westafrika geboren.
Als Kind einer Musikerfamilie (dort „Griot“ genannt) lernte er schon mit fünf Jahren bei seinem Onkel Balafon zu spielen. Später kamen Gitarre, Gongoma, Bolon und Kalimba dazu.
1998 wurde er von der Band Konkobá nach Deutschland eingeladen. Mit Konkobá spielte er seine ersten eigenen Kompositionen und trat als Leadgitarrist und Sänger auf.
Die Band tourte mehrere Jahre in Europa, u.a. beim Chiemsee – Festival,
dem Afrikafestival in Karlsruhe, dem Karneval der Kulturen Berlin und dem North Sea Jazz Festival in Rotterdam.

BLACKback ist Djelis neuste und selbstgegründete Formation.
Als Frontsänger und Songwriter begeistert er das Publikum mit seinem speziellen Mix aus groovigen Afrorhythmen, bewegenden Melodien und nicht zuletzt mit seinem unglaublich virtuosen Spiel von Balafon und Kalimba.

Djeli Kouyaté – Balafon, Kalimba, Gesang, Gitarre
Titina Camara – Schlagzeug
Jan Geuer – Bass
Frederik Raumann – Keyboards
Katrin Sons – Blockflöte, Querflöte
Beuz Thiombane – Perkussion

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr
Frau Prof. Dr. Ilse Storb gibt um 19.45 Uhr eine Einführung

Fr., 25. November, 20:00 Uhr

daud-khanMusik aus Afghanistan:
Daud Khan Sadozai (Robab/Sitar)

Daud Khan Sadozai wurde in Kabul geboren und immigrierte vor über 30 Jahren ins Rheinland. Er ist ein Meister auf den klassischen Saiteninstrumenten
Robab und Sarod und einer der versiertesten und angesehensten
Interpreten nordindischer und afghanischer Musik in Europa. Er
war Schüler von Ustad Mohammad Umar, seit 1981 Meisterschüler des Sarod-Virtuosen Ustad Amjad Ali Khan und leitet in Köln die „Academy of Indian Music“. Er hat an den renommiertesten europäischen Musikfestivals teilgenommen, mit klassisch-westlichen Ensembles sowie in Projekten der musikalischen Avantgarde und des Jazz gespielt und wurde in
Indien zweimal mit dem Ustad Hafez Ali Khan Award ausgezeichnet.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr
Prof. Dr. Storb gibt um 19.45 Uhr eine Einführung.

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)

Do., 8. Dezember, 20:00 Uhr

raed_koshabaDie Renaissance des Lautenspiels
in der arabischen Welt
Raed Koshaba (Kurzhalslaute Oud)

Raed Khoshaba wurde in Bagdad geboren. Er studierte Laute bei Salem
Abdul Karem (Konservatorium Bagdad), später Musikwissenschaft an
der Universität Bagdad/Irak. 1986 gründete Mounir Bashir, einer der
großen Lautenmeister und damalige Direktor des Konservatoriums, die
Musikgruppe „Al Bayarek“, zu der auch Raed Khoshaba gehörte. Mit
„Al Bayarek“ konzertierte Raed Khoshaba über sieben Jahre in vielen
Ländern Europas und Asiens. Heute lebt er in Deutschland.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr
Prof. Dr. Storb gibt um 19.45 Uhr eine Einführung.

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)

 


Veranstaltungen 2015

–  2015 –

Sa. 14. Februar 2015, 19:45 Uhr
„Musik aus Persien und Indien“, Ehsan Sharei (Setar) und Tobias Bülow (Indische Bansuri)

Fr. 13. März 2015, 19:45 Uhr
„Musik und Tanz aus Indien“, Tänzerin Durga Arya & Musikgruppe Anubhab

Do. 23. April 2015, 19:45 Uhr
„13 Monde: Zen – Haiku – Shakuhachi“, Kurzvortrag und Konzert mit Dirk Luetzenkirchen

Sa. 09. Mai 2015, 12:00 – 18:00 Uhr
Oud-Workshop mit Raed Khoshaba und seinen Schülern – Zuschauer und Interessenten sind herzlich eingeladen!

So. 10. Mai 2015, 10:00 – 13:00 Uhr
Oud-Workshop mit Raed Khoshaba und seinen Schülern – Zuschauer und Interessenten sind herzlich eingeladen!

Fr. 11. September 2015, 19:45 Uhr
Solokonzert Kora mit Jalli Lamin Kuyateh aus Gambia

Fr. 13. November 2015, 20:00 Uhr
Sitar und Tabla (Ensemble: Deepsankar Bhattacharjee), „Eternal Evening Raga“, Einführung: Prof. Dr. Ilse Storb


Veranstaltungen 2014

–  2014 –

Fr. 28. Februar 2014, 20:00 Uhr
Mibola-Zusammenhalt-Geburtstag, Hochzeit, Totenfeier, die Befreiung vom Tornado und viele Geschichten mehr lassen die Musiker und Tänzer aus Togo, Benin und Ghana, die mit Masken und Stelzen daherkommen, lebendig werden.

Mo. 17. März 2014, 20:00 Uhr
Duo Ivore, Hans Lüdemann und Aly Keita

Do. 12. Juni 2014, 20:00 Uhr
„Musik aus den Anden“, Marco Antario und Ancasi Tarqui mit Andenflöten und Saxofon

Sa. 20. September 2014

„China meets Africa – Africa meets China“ – Eine Begegnung der Kulturen mit Vorträgen und Musik

Eine Veranstaltung des „Labors für Weltmusik“ unter Zusammenarbeit der Folkwang Musikschule der Stadt Essen und dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr.

Konzert mit:

Hong Gao

Shangyin Trio: Xu Fengxia, Martin Blume und Jan Klare

Nana Kwesi Ansong

Adjiri Odametey

Prof. Dr. Ilse Storb

Vorträge von:

Prof. Dr. Xu Kuanhua, Wuhan Universität

Prof. Dr. Wolfgang Bender, Universität Hildesheim, Center for World Music

 

Da die kurze Vorstellung der Künstler auf diesen Seiten keinesfalls dem Inhalt und Umfang ihres Schaffens gerecht werden kann, möchten wir für weitergehende Informationen die Webseiten der teilnehmenden Künstler empfehlen:Xu Fengxia/ Shangyin Trio, Adjiri Odametey

Weiterhin möchten wir auch auf das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr hinweisen, das diese Veranstaltung maßgeblich mitgestaltet hat: Konfuzius-Institut Metropole Ruhr

 

Zu einem kulturellen Austausch zwischen China und Afrika lud die Folkwang Musikschule der Stadt Essen in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr der Universität Duisburg-Essen ein. Die Crossover-Begegnung im Rahmen des ”Labors für Weltmusik“ stellte eine Verbindung zwischen in Deutschland lebenden Künstlern mit chinesischem oder afrikanischem Background dar und zahlreich anwesendes Publikum erfuhr nicht nur vielseitige musikalische Unterhaltung, sondern profitierte zudem vom Fachwissen und Engagement der Veranstalter und der zahlreichen Mitwirkenden, die den Abend zu einem informativen und lehrreichen Erlebnis werden ließen.

Der Abend begann mit Kurzvorträgen von Prof. Dr. Xu Kuanhua, Wuhan Universität, der über die Entwicklung der chinesischen Kultur und Musik sprach, sowie von Prof. Dr. Wolfgang Bender, Universität Hildesheim, Center for World Music, der mit Bild- und Tondokumenten aus seinem umfangreichen Archiv über „Sweet Mother Africa“ referierte.

Den musikalischen Part des Abends eröffneten die chinesische Erhu-Spielerin Hong Gao und Prof. Dr. Ilse Storb (Piano), die mit „Birds singing in a quiet vally“, „Yangtse River“ sowie dem bekannten „Horse Race“ drei Stücke aus ihrem gemeinsamen Dialogprogramm „China and the West“ spielten. Jazzig und vital ging es weiter mit dem „Shangyin Trio“, bestehend aus Xu Fengxia (Gesang, Guzheng, Sanxian) Jan Klare (Saxophon) und Martin Blume (Drums).

Danach gehörte die Bühne Nana Kwesi Ansong (Body Percussion), der seinen Auftritt mit Klavierbegleitung von Prof. Dr. Ilse Storb begann: beide Künstler performten im Zusammenspiel Miriam Makebas „Pata Pata“, was so viel bedeutet wie „to touch“ – und das anwesende Publikum musizierte klatschender Weise mit, bevor Nana Kwesi Ansong die Technik der Klangerzeugung mit dem eigenen Körper (= Body Percussion) perfektionierte und den Zuschauern diese Art der Musikalität vorstellte. Es folgte als letzter Solist des Abends Adjiri Odametey, Sänger, Songwriter und Multi- Instrumentalist aus Ghana, der bevorzugter Weise einige seiner eigenen Lieder vortrug, wobei er sich jeweils mit verschiedenen Instrumenten selbst begleitete.

Das Finale bestritten alle Musiker noch einmal gemeinsam, in dem sie weitestgehend ohne Absprachen frei improvisierten und den gelungenen Abend im wahrsten Sinne des Wortes ausklingen ließen.

Mo. 20. Oktober 2014, 19:45 – Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Str. 23, 45127 Essen
„Musik aus Syrien“, Hesen Kanjo – Solo Qanun (arabische Zither)


Veranstaltungen 2013

–  2013 –

Fr. 18. Januar 2013, 20:00 Uhr
Musik und Tanz aus Indien mit Durga Arya und dem Ensemble Anubhab

Fr. 22. Februar 2013, 20:00 Uhr
„Ilse and her Satchmos“, Louis Armstrong Show mit Prof. Dr. Ilse Storb

Fr. 15. März 2013, 20:00 Uhr
Raed Khoshaba aus Bagdad, Ud (Laute) im Duo mit Percussionist

Fr. 19. April 2013, 20:00 Uhr
„China and the West“ mit Hong Gao (Erhu), Ilse Storb (Klavier), Yasha Wang (Tanz)

Sa. 18. Mai 2013, 11:00 Uhr und 19:00 Uhr
Workshop und Konzert mit Oknfo Rao Kawawa, Nigeria

Fr. 14. Juni 2013, 20:00 Uhr
„Was ist Jazz?“, Vortrag von Prof. Dr. Ilse Storb mit Klangbeispielen. Die Musik von Louis Armstrong and Dave Brubeck

Fr. 12. Juli 2013, 20:00 Uhr
„Ilse and her Satchmos“ Louis Armstrong Show

Fr. 27. September 2013, 20:00 Uhr
Romano Trajo, Roma-Band aus Köln, Roma-Leben, Tanzlieder und lyrische Songs

Fr. 18. Oktober 2013, 20:00 Uhr
„Musik aus Bambus, Stein und Seide“ mit Ingo Stoevesandt – eine Einführung in die außergewöhnlichen Musikinstrument Südostasiens – interaktiver Concert-Workshop

Fr. 15. November 2013, 20:00 Uhr
Filmvorführung: Voodoo-Man, der neue Film von Henning Chrisoph: Voodoo, Heilung durch göttliche Kräfte

Fr. 29. November 2013, 20:00 Uhr
„Was ist Jazz? – Teil 2“, Vortrag von Prof. Dr. Ilse Storb mit Klangbeispielen. Die Musik von Louis Armstrong and Dave Brubeck


Veranstaltungen 2012

–  2012 –

Fr. 20. Januar 2012, 20:00 Uhr
„Ilse and her Satchmos“ Louis Armstrong Show mit Prof. Dr. Ilse Storb

Fr. 10. Februar 2012, 20:00 Uhr
„Liebe, Tod und Politik“ ein Abend mit Dr. Curd Hondrich und Prof. Dr. Ilse Storb, Lyrik und Klaviermusik

Fr. 23. März 2012, 20:00 Uhr, Konzert
Eine Reise durch die Musikgeschichte Nordindiens. Konzert mit Erläuterungen.
Durga Arya (Tanz), Debasish Bhattacharjee (Tabla), Ashim Mallick (Sitar), Arunasish Roy (Vokal), Conny Rave (Tanpura, Moderation).
Einführung: Prof. Dr. Ilse Storb
Eintritt 8,00 € / Ermäßigt 5,00 €, VVK: 27. Februar 2012

Fr. 27. April 2012, 20:00 Uhr, Kino
“Glauben in China“ mit Monika Kovacsics und Stefan Arens
Der unglaubliche Film zeigt die religiösen und kulturellen Entwicklungen Chinas zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf. Ein Film der überrascht.
Die Regisseure Monika Kovacsics und Stefan Arens sind zur anschließenden Filmbesprechung zu Gast
Einführung: Prof. Dr. Ilse Storb
Eintritt 8,00 € / Ermäßigt 5,00 €, VVK: 23. März 2012

Fr. 04. Mai 2012, 20:00 Uhr, Literatur
„Küssen ist beten“ Ilse Storb und Steffen Hunder
Das Hohelied Salomos, Wort, Bild und Musik werfen ein neues Licht auf die alttestamentliche Literatur der Liebenden.
Eintritt 8,00 € / Ermäßigt 5,00 €, VVK: 27. April 2012

Fr. 25. Mai 2012, 20:00 Uhr, Konzert
Bassam Hawar / Saad Thamir / SIDARE – Das Konzert
Die vergessene Musik des Irak: Frauenlieder zeitgenössisch arrangiert. Ein Konzert das berührt.
Einführung: Prof. Dr. Ilse Storb
Eintritt 8,00 € / Ermäßigt 5,00 €, VVK:

Sa. 30. Juni 2012, 10:00 – 18:00 Uhr, Workshop
Der Rhythmus Kubas und Brasiliens
Birger Sülsbrück (Kopenhagen) lädt alle Interessierten ein, auf Originalinstrumenten die Rhythmen Kubas und Brasiliens kennenzulernen. Unterrichtssprache. englisch
Einführung: Prof. Dr. Ilse Storb
Eintritt: , VVK: Anmeldung ab sofort möglich

Fr. 21. September 2012, 20:00 Uhr
African Percussion, Dance and Body Percussion mit Gregor Schantode, Benin und Nana Kwesi Ansong, Ghana

Fr. 05. Oktober 2012, 20:00 Uhr
Charange-Gitarre, Musik aus den Anden, Concert-Lecture mit Julio Mendivil

Fr. 16. November 2012, 20:00 Uhr
Mandalas mit Steffen Hunder, Weisheiten der Welt


Veranstaltungen 2011

–  2011 –

Fr. 23. September 2011, 20:00 Uhr
Concert-Workshop mit Chanyuan Zhao: Guzheng, chinesische Musik

Fr. 21. Oktober 2011, 20:00 Uhr
Konzert mit Jalli Lamin Kuyateh: Kora, afrikanische Harfenlaute

Sa. 01. Dezember 2011, 20:00 Uhr
Dokumentar-Film: „Die Heilkraft des VOODOO“
mit Hennig Christoph, Soul of Africa-Museum, Essen