Veranstaltungen


Klassischer indischer Tanz mit Durga Arya Krüger – Katha Kahe So Kathak.

Fr. 8. Juni, 19.45 Uhr

Kathak ist ein Storyteller, ein Geschichtenerzähler. Durga Arya Krüger ist von überbordender Vitalität in ihren Bewegungen und von seelenvoller Ausdruckskraft. Sie stellt das endgültige Wesen des klassischen indischen Tanzes dar. In frühem Alter wurde sie in den Kathak eingeführt. Der legendäre Kathak-Meister Pandit Birja Maharaj unterrichtete sie in Neu-Delhi.

Sie ging mit ihm und seiner Tanzgruppe auf Welttournee. Dort erfuhr sie weltweite Anerkennung u.a. in Frankreich, Italien, UK, Russland und den USA.

Durga Arya trat auf wichtigen Festivals in Indien und weltweit auf. Sie setzt sich seit Jahrzehnten mit Grazie und Hingabe für den klassischen indischen Tanz Kathak ein.


Veranstaltungen 2018

–  2018 –

Raed Koshaba (Kurzhalslaute Oud) & Christine Voth (Harfe)
17. Mai 2018, 19.45 Uhr

Raed Khoshaba wurde in Bagdad geboren. Er studierte Laute bei Salem
Abdul Karem (Konservatorium Bagdad), später Musikwissenschaft an
der Universität Bagdad/Irak. 1986 gründete Mounir Bashir, einer der
großen Lautenmeister und damalige Direktor des Konservatoriums, die
Musikgruppe „Al Bayarek“, zu der auch Raed Khoshaba gehörte. Mit
„Al Bayarek“ konzertierte Raed Khoshaba über sieben Jahre in vielen
Ländern Europas und Asiens. Heute lebt er in Deutschland.

Christiane Voth studierte Harfe an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie wirkt regelmäßig bei verschiedenen Orchesterproduktionen im Ruhrgebiet mit und tritt solistisch mit Programmen klassischer wie auch keltischer Musik auf. Mit ihrer Duopartnerin Kerstin Figge hat sie im Herbst 2017 die CD „Water Scenes“mit Werken für Klarinette und Harfe aufgenommen. Außerdem bereichert sie im Trio Jamil mit ihren Harfenklängen die arabische Musik des Oud-Virtuosen Raed Khoshaba und widmet sich mit dem Ensemble Lewone der Tradition der jüdischen Klezmermusik.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr
Prof. Dr. Storb gibt um 19.45 Uhr eine Einführung.

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)


Veranstaltungen 2018

–  2018 –

Donnerstag, 17. Mai, 19.45 Uhr
Raed Koshaba (Kurzhalslaute Oud) & Christine Voth (Harfe)

Raed Khoshaba wurde in Bagdad geboren. Er studierte Laute bei Salem
Abdul Karem (Konservatorium Bagdad), später Musikwissenschaft an
der Universität Bagdad/Irak. 1986 gründete Mounir Bashir, einer der
großen Lautenmeister und damalige Direktor des Konservatoriums, die
Musikgruppe „Al Bayarek“, zu der auch Raed Khoshaba gehörte. Mit
„Al Bayarek“ konzertierte Raed Khoshaba über sieben Jahre in vielen
Ländern Europas und Asiens. Heute lebt er in Deutschland.

Christiane Voth studierte Harfe an der Folkwang Hochschule in Essen. Sie wirkt regelmäßig bei verschiedenen Orchesterproduktionen im Ruhrgebiet mit und tritt solistisch mit Programmen klassischer wie auch keltischer Musik auf. Mit ihrer Duopartnerin Kerstin Figge hat sie im Herbst 2017 die CD „Water Scenes“mit Werken für Klarinette und Harfe aufgenommen. Außerdem bereichert sie im Trio Jamil mit ihren Harfenklängen die arabische Musik des Oud-Virtuosen Raed Khoshaba und widmet sich mit dem Ensemble Lewone der Tradition der jüdischen Klezmermusik.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr
Prof. Dr. Storb gibt um 19.45 Uhr eine Einführung.

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)


Oud-Workshop und Musiktheorie in der Folkwang-Musikschule

Raed KhoshabaRaed Khoshaba mit seiner Oud veranstaltet samstags von 10 bis 18 Uhr an der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, Essen, Kurse für arabische Laute (Oud) und Musiktheorie, und zwar kostenlos.

Anmeldungen unter Tel. 0176 – 26385095

Raed Khoshaba betrachtet seine Musik als eine in die Welt zu tragende Botschaft, durch seine Konzerte in Europa und der ganzen Welt. Er sieht auch darin eine wichtige kulturelle Brücke, die Ost und West näher bringt und reflektiert ein anderes Bild, weit entfernt vom Krieg und Zerstörung, die vor allem leider den Nahen Osten heimsuchen. Er betrachtet dies zudem als ein zentraler Standpunkt, Prozess und Projekt in einem, wofür er sich in seiner musikalischen Laufbahn einsetzt.

Raed Khoshaba studierte das Instrument Oud im Musik Konservatorium in Bagdad unter der Leitung bei Salem Abdul Karem.
Im Jahre 1992 absolvierte er sein Diplom Studium und wurde ausgezeichnet als der beste Absolvent.
Während seines Studiums war er beteiligt an zahlreichen Konzerten in und außerhalb des Landes Irak.Er gründete eine Musik Band mit dem Namen Albayareq, die unter der Leitung von Munir Bashir stand.
Beteiligt war er an internationale Veranstaltungen wie Babel Festival, Jarash Festival, Opera Kairo, Istanbul und Musikalische Tourneen in mehreren Städten der ehemaligen Sowjetunion.
Im Jahre 1997 absolvierte er sein Bachelor Studium in Musikwissenschaft an der Akademie der schönen Künste in Bagdad Universität.
1998 Reiste Raed Kohlschabe nach Jordanien und gab dort zahlreiche Konzerte. Im Jahre 1999 produzierte er sein erstes Musikalbum unter dem Titel „Strings of Soul“. Der Produzent Music Box erzielte damit das meistverkaufte Musikalbum des Jahres.

Seit dem Jahre 2000 lebt Raed Khoshaba in Deutschland

Seit dem Jahre 2000 ist Deutschland die Wahlheimat, in der er, wie bereits erwähnt, sein musikalisches Schaffen fortsetzte.
In der Belgischen Stadt Lüttich, gründete er im Jahre 2002 bis 2006 eine Oud-Schule. Zudem gründete er Ensembles, wie das Ensemble Bagdad, für das der Musikproduzent Pan Records ein Musikalbum veröffentlichte. Damit war es sein zweites Album.
Uruk war ein weiteres Ensemble, das er gründete. Seine Musikpräsentationen sollten als Dialog zwischen Flamenco Gitarre und Oud verstand werden.
Im Jahre 2008 ließ er das 3. Album produzieren, unter dem Titel „Maqamat vom Orient“.
Zugleich gründete er auch das Musik Ensemble „Oriental Jazz“. Im Repertoire waren auch weitere Instrumente, wie Saxofone, Klarinette, und Percussion Instrumente. Mit ihr stellte Raed Khoshaba sein 4. Album im Jahre 2010 vor, unter dem Titel „Omnia“

Im Jahre 2009 gründete er das Musik Ensemble „Oud Night“ mit drei Jazz Musikern. Die Arbeit mit diesem Ensemble zeichnete sich aus durch neue, moderne Musik Dimension und die Art der musikalischen Komposition, hinsichtlich der Zusammensetzung der Melodien, Rhythmen und den Passagen der Notation.
Im Jahre 2010 erfolge die neue Erarbeitung des Projekt Jamil Bashir, „die Harfe und Oud und die Gitarre“. Damit knüpfte er an das historische Schaffen eines der größten Oud Virtuosen und Musiker und nannte ihn „Trio Jamil“. In diesem Zusammenhang übernahm die Fa „Oud Records“ die vom Raed Khoshaba gegründet wurde, die Herausgabe eines Musik Albums im Jahre 2013 mit dem obigen Titel „Trio Jamil“ als Premiere.

Internationale Zusammenarbeit

Mit dem italienischen Komponisten Pino Jodice und seinem Ensemble gab er zahlreiche Konzerte in mehreren Städten Italiens. Seine Arbeit mit diesem Ensemble war ein Projekt, das als Musikalbum vom Produzent Alfa Music im Jahre 2012 herausgegeben wurde.

2015 nahm sich Raed Khoshaba vor, ein im Jahre 2008 gestopptes Projekt wieder aufzunehmen, bzw. abzuschließen. Es beschäftigte sich mit sämtlichen Kompositionen des legendären Oud Musiker aus der Türkei, Serif Muhiddin Targan. Seine Werke wurden in Form von einer Musik CD mit einem Begleitbuch herausgegeben. Es sollte einer der besten Lehrmittel sein für alle Oud Studenten. Die Musiknoten sind hierbei in modernster Art der Notation. Mittels aktuellste Musikprogramme wurden die Noten erfasst begleitet mit Sound Aufnahmen auf dem Oud, gespielt vom Raed Khoshaba.
Raed Khoshaba lebt seit 2014 in Essen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Essen, gründete er 2016 eine Schule für Oud und orientalische Musik. Die Schule bietet heute die besten Bedingungen für all jene, die sich für die Orientalische Musik über das Hören hinaus begeistern, und zwar in allen Alters- und Lernstufen.

 


Oud-Workshop und Musiktheorie in der Folkwang-Musikschule

Raed KhoshabaRaed Khoshaba mit seiner Oud veranstaltet samstags von 10 bis 18 Uhr an der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, Essen, Kurse für arabische Laute (Oud) und Musiktheorie, und zwar kostenlos.

Anmeldungen unter Tel. 0176 – 26385095

Raed Khoshaba betrachtet seine Musik als eine in die Welt zu tragende Botschaft, durch seine Konzerte in Europa und der ganzen Welt. Er sieht auch darin eine wichtige kulturelle Brücke, die Ost und West näher bringt und reflektiert ein anderes Bild, weit entfernt vom Krieg und Zerstörung, die vor allem leider den Nahen Osten heimsuchen. Er betrachtet dies zudem als ein zentraler Standpunkt, Prozess und Projekt in einem, wofür er sich in seiner musikalischen Laufbahn einsetzt.

Raed Khoshaba studierte das Instrument Oud im Musik Konservatorium in Bagdad unter der Leitung bei Salem Abdul Karem.
Im Jahre 1992 absolvierte er sein Diplom Studium und wurde ausgezeichnet als der beste Absolvent.
Während seines Studiums war er beteiligt an zahlreichen Konzerten in und außerhalb des Landes Irak.Er gründete eine Musik Band mit dem Namen Albayareq, die unter der Leitung von Munir Bashir stand.
Beteiligt war er an internationale Veranstaltungen wie Babel Festival, Jarash Festival, Opera Kairo, Istanbul und Musikalische Tourneen in mehreren Städten der ehemaligen Sowjetunion.
Im Jahre 1997 absolvierte er sein Bachelor Studium in Musikwissenschaft an der Akademie der schönen Künste in Bagdad Universität.
1998 Reiste Raed Kohlschabe nach Jordanien und gab dort zahlreiche Konzerte. Im Jahre 1999 produzierte er sein erstes Musikalbum unter dem Titel „Strings of Soul“. Der Produzent Music Box erzielte damit das meistverkaufte Musikalbum des Jahres.

Seit dem Jahre 2000 lebt Raed Khoshaba in Deutschland

Seit dem Jahre 2000 ist Deutschland die Wahlheimat, in der er, wie bereits erwähnt, sein musikalisches Schaffen fortsetzte.
In der Belgischen Stadt Lüttich, gründete er im Jahre 2002 bis 2006 eine Oud-Schule. Zudem gründete er Ensembles, wie das Ensemble Bagdad, für das der Musikproduzent Pan Records ein Musikalbum veröffentlichte. Damit war es sein zweites Album.
Uruk war ein weiteres Ensemble, das er gründete. Seine Musikpräsentationen sollten als Dialog zwischen Flamenco Gitarre und Oud verstand werden.
Im Jahre 2008 ließ er das 3. Album produzieren, unter dem Titel „Maqamat vom Orient“.
Zugleich gründete er auch das Musik Ensemble „Oriental Jazz“. Im Repertoire waren auch weitere Instrumente, wie Saxofone, Klarinette, und Percussion Instrumente. Mit ihr stellte Raed Khoshaba sein 4. Album im Jahre 2010 vor, unter dem Titel „Omnia“

Im Jahre 2009 gründete er das Musik Ensemble „Oud Night“ mit drei Jazz Musikern. Die Arbeit mit diesem Ensemble zeichnete sich aus durch neue, moderne Musik Dimension und die Art der musikalischen Komposition, hinsichtlich der Zusammensetzung der Melodien, Rhythmen und den Passagen der Notation.
Im Jahre 2010 erfolge die neue Erarbeitung des Projekt Jamil Bashir, „die Harfe und Oud und die Gitarre“. Damit knüpfte er an das historische Schaffen eines der größten Oud Virtuosen und Musiker und nannte ihn „Trio Jamil“. In diesem Zusammenhang übernahm die Fa „Oud Records“ die vom Raed Khoshaba gegründet wurde, die Herausgabe eines Musik Albums im Jahre 2013 mit dem obigen Titel „Trio Jamil“ als Premiere.

Internationale Zusammenarbeit

Mit dem italienischen Komponisten Pino Jodice und seinem Ensemble gab er zahlreiche Konzerte in mehreren Städten Italiens. Seine Arbeit mit diesem Ensemble war ein Projekt, das als Musikalbum vom Produzent Alfa Music im Jahre 2012 herausgegeben wurde.

2015 nahm sich Raed Khoshaba vor, ein im Jahre 2008 gestopptes Projekt wieder aufzunehmen, bzw. abzuschließen. Es beschäftigte sich mit sämtlichen Kompositionen des legendären Oud Musiker aus der Türkei, Serif Muhiddin Targan. Seine Werke wurden in Form von einer Musik CD mit einem Begleitbuch herausgegeben. Es sollte einer der besten Lehrmittel sein für alle Oud Studenten. Die Musiknoten sind hierbei in modernster Art der Notation. Mittels aktuellste Musikprogramme wurden die Noten erfasst begleitet mit Sound Aufnahmen auf dem Oud, gespielt vom Raed Khoshaba.
Raed Khoshaba lebt seit 2014 in Essen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Essen, gründete er 2016 eine Schule für Oud und orientalische Musik. Die Schule bietet heute die besten Bedingungen für all jene, die sich für die Orientalische Musik über das Hören hinaus begeistern, und zwar in allen Alters- und Lernstufen.


Oud-Workshop und Musiktheorie in der Folkwang-Musikschule

Raed KhoshabaRaed Khoshaba mit seiner Oud veranstaltet samstags von 10 bis 18 Uhr an der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, Essen, Kurse für arabische Laute (Oud) und Musiktheorie, und zwar kostenlos.

Anmeldungen unter Tel. 0176 – 26385095

Raed Khoshaba betrachtet seine Musik als eine in die Welt zu tragende Botschaft, durch seine Konzerte in Europa und der ganzen Welt. Er sieht auch darin eine wichtige kulturelle Brücke, die Ost und West näher bringt und reflektiert ein anderes Bild, weit entfernt vom Krieg und Zerstörung, die vor allem leider den Nahen Osten heimsuchen. Er betrachtet dies zudem als ein zentraler Standpunkt, Prozess und Projekt in einem, wofür er sich in seiner musikalischen Laufbahn einsetzt.

Raed Khoshaba studierte das Instrument Oud im Musik Konservatorium in Bagdad unter der Leitung bei Salem Abdul Karem.
Im Jahre 1992 absolvierte er sein Diplom Studium und wurde ausgezeichnet als der beste Absolvent.
Während seines Studiums war er beteiligt an zahlreichen Konzerten in und außerhalb des Landes Irak.Er gründete eine Musik Band mit dem Namen Albayareq, die unter der Leitung von Munir Bashir stand.
Beteiligt war er an internationale Veranstaltungen wie Babel Festival, Jarash Festival, Opera Kairo, Istanbul und Musikalische Tourneen in mehreren Städten der ehemaligen Sowjetunion.
Im Jahre 1997 absolvierte er sein Bachelor Studium in Musikwissenschaft an der Akademie der schönen Künste in Bagdad Universität.
1998 Reiste Raed Kohlschabe nach Jordanien und gab dort zahlreiche Konzerte. Im Jahre 1999 produzierte er sein erstes Musikalbum unter dem Titel „Strings of Soul“. Der Produzent Music Box erzielte damit das meistverkaufte Musikalbum des Jahres.

Seit dem Jahre 2000 lebt Raed Khoshaba in Deutschland

Seit dem Jahre 2000 ist Deutschland die Wahlheimat, in der er, wie bereits erwähnt, sein musikalisches Schaffen fortsetzte.
In der Belgischen Stadt Lüttich, gründete er im Jahre 2002 bis 2006 eine Oud-Schule. Zudem gründete er Ensembles, wie das Ensemble Bagdad, für das der Musikproduzent Pan Records ein Musikalbum veröffentlichte. Damit war es sein zweites Album.
Uruk war ein weiteres Ensemble, das er gründete. Seine Musikpräsentationen sollten als Dialog zwischen Flamenco Gitarre und Oud verstand werden.
Im Jahre 2008 ließ er das 3. Album produzieren, unter dem Titel „Maqamat vom Orient“.
Zugleich gründete er auch das Musik Ensemble „Oriental Jazz“. Im Repertoire waren auch weitere Instrumente, wie Saxofone, Klarinette, und Percussion Instrumente. Mit ihr stellte Raed Khoshaba sein 4. Album im Jahre 2010 vor, unter dem Titel „Omnia“

Im Jahre 2009 gründete er das Musik Ensemble „Oud Night“ mit drei Jazz Musikern. Die Arbeit mit diesem Ensemble zeichnete sich aus durch neue, moderne Musik Dimension und die Art der musikalischen Komposition, hinsichtlich der Zusammensetzung der Melodien, Rhythmen und den Passagen der Notation.
Im Jahre 2010 erfolge die neue Erarbeitung des Projekt Jamil Bashir, „die Harfe und Oud und die Gitarre“. Damit knüpfte er an das historische Schaffen eines der größten Oud Virtuosen und Musiker und nannte ihn „Trio Jamil“. In diesem Zusammenhang übernahm die Fa „Oud Records“ die vom Raed Khoshaba gegründet wurde, die Herausgabe eines Musik Albums im Jahre 2013 mit dem obigen Titel „Trio Jamil“ als Premiere.

Internationale Zusammenarbeit

Mit dem italienischen Komponisten Pino Jodice und seinem Ensemble gab er zahlreiche Konzerte in mehreren Städten Italiens. Seine Arbeit mit diesem Ensemble war ein Projekt, das als Musikalbum vom Produzent Alfa Music im Jahre 2012 herausgegeben wurde.

2015 nahm sich Raed Khoshaba vor, ein im Jahre 2008 gestopptes Projekt wieder aufzunehmen, bzw. abzuschließen. Es beschäftigte sich mit sämtlichen Kompositionen des legendären Oud Musiker aus der Türkei, Serif Muhiddin Targan. Seine Werke wurden in Form von einer Musik CD mit einem Begleitbuch herausgegeben. Es sollte einer der besten Lehrmittel sein für alle Oud Studenten. Die Musiknoten sind hierbei in modernster Art der Notation. Mittels aktuellste Musikprogramme wurden die Noten erfasst begleitet mit Sound Aufnahmen auf dem Oud, gespielt vom Raed Khoshaba.
Raed Khoshaba lebt seit 2014 in Essen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Essen, gründete er 2016 eine Schule für Oud und orientalische Musik. Die Schule bietet heute die besten Bedingungen für all jene, die sich für die Orientalische Musik über das Hören hinaus begeistern, und zwar in allen Alters- und Lernstufen.


Oud-Workshop und Musiktheorie in der Folkwang-Musikschule

Raed KhoshabaRaed Khoshaba mit seiner Oud veranstaltet samstags von 10 bis 18 Uhr an der Folkwang Musikschule, Thea-Leymann-Straße 23, Essen, Kurse für arabische Laute (Oud) und Musiktheorie, und zwar kostenlos.

Anmeldungen unter Tel. 0176 – 26385095

Raed Khoshaba betrachtet seine Musik als eine in die Welt zu tragende Botschaft, durch seine Konzerte in Europa und der ganzen Welt. Er sieht auch darin eine wichtige kulturelle Brücke, die Ost und West näher bringt und reflektiert ein anderes Bild, weit entfernt vom Krieg und Zerstörung, die vor allem leider den Nahen Osten heimsuchen. Er betrachtet dies zudem als ein zentraler Standpunkt, Prozess und Projekt in einem, wofür er sich in seiner musikalischen Laufbahn einsetzt.

Raed Khoshaba studierte das Instrument Oud im Musik Konservatorium in Bagdad unter der Leitung bei Salem Abdul Karem.
Im Jahre 1992 absolvierte er sein Diplom Studium und wurde ausgezeichnet als der beste Absolvent.
Während seines Studiums war er beteiligt an zahlreichen Konzerten in und außerhalb des Landes Irak.Er gründete eine Musik Band mit dem Namen Albayareq, die unter der Leitung von Munir Bashir stand.
Beteiligt war er an internationale Veranstaltungen wie Babel Festival, Jarash Festival, Opera Kairo, Istanbul und Musikalische Tourneen in mehreren Städten der ehemaligen Sowjetunion.
Im Jahre 1997 absolvierte er sein Bachelor Studium in Musikwissenschaft an der Akademie der schönen Künste in Bagdad Universität.
1998 Reiste Raed Kohlschabe nach Jordanien und gab dort zahlreiche Konzerte. Im Jahre 1999 produzierte er sein erstes Musikalbum unter dem Titel „Strings of Soul“. Der Produzent Music Box erzielte damit das meistverkaufte Musikalbum des Jahres.

Seit dem Jahre 2000 lebt Raed Khoshaba in Deutschland

Seit dem Jahre 2000 ist Deutschland die Wahlheimat, in der er, wie bereits erwähnt, sein musikalisches Schaffen fortsetzte.
In der Belgischen Stadt Lüttich, gründete er im Jahre 2002 bis 2006 eine Oud-Schule. Zudem gründete er Ensembles, wie das Ensemble Bagdad, für das der Musikproduzent Pan Records ein Musikalbum veröffentlichte. Damit war es sein zweites Album.
Uruk war ein weiteres Ensemble, das er gründete. Seine Musikpräsentationen sollten als Dialog zwischen Flamenco Gitarre und Oud verstand werden.
Im Jahre 2008 ließ er das 3. Album produzieren, unter dem Titel „Maqamat vom Orient“.
Zugleich gründete er auch das Musik Ensemble „Oriental Jazz“. Im Repertoire waren auch weitere Instrumente, wie Saxofone, Klarinette, und Percussion Instrumente. Mit ihr stellte Raed Khoshaba sein 4. Album im Jahre 2010 vor, unter dem Titel „Omnia“

Im Jahre 2009 gründete er das Musik Ensemble „Oud Night“ mit drei Jazz Musikern. Die Arbeit mit diesem Ensemble zeichnete sich aus durch neue, moderne Musik Dimension und die Art der musikalischen Komposition, hinsichtlich der Zusammensetzung der Melodien, Rhythmen und den Passagen der Notation.
Im Jahre 2010 erfolge die neue Erarbeitung des Projekt Jamil Bashir, „die Harfe und Oud und die Gitarre“. Damit knüpfte er an das historische Schaffen eines der größten Oud Virtuosen und Musiker und nannte ihn „Trio Jamil“. In diesem Zusammenhang übernahm die Fa „Oud Records“ die vom Raed Khoshaba gegründet wurde, die Herausgabe eines Musik Albums im Jahre 2013 mit dem obigen Titel „Trio Jamil“ als Premiere.

Internationale Zusammenarbeit

Mit dem italienischen Komponisten Pino Jodice und seinem Ensemble gab er zahlreiche Konzerte in mehreren Städten Italiens. Seine Arbeit mit diesem Ensemble war ein Projekt, das als Musikalbum vom Produzent Alfa Music im Jahre 2012 herausgegeben wurde.

2015 nahm sich Raed Khoshaba vor, ein im Jahre 2008 gestopptes Projekt wieder aufzunehmen, bzw. abzuschließen. Es beschäftigte sich mit sämtlichen Kompositionen des legendären Oud Musiker aus der Türkei, Serif Muhiddin Targan. Seine Werke wurden in Form von einer Musik CD mit einem Begleitbuch herausgegeben. Es sollte einer der besten Lehrmittel sein für alle Oud Studenten. Die Musiknoten sind hierbei in modernster Art der Notation. Mittels aktuellste Musikprogramme wurden die Noten erfasst begleitet mit Sound Aufnahmen auf dem Oud, gespielt vom Raed Khoshaba.
Raed Khoshaba lebt seit 2014 in Essen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Essen, gründete er 2016 eine Schule für Oud und orientalische Musik. Die Schule bietet heute die besten Bedingungen für all jene, die sich für die Orientalische Musik über das Hören hinaus begeistern, und zwar in allen Alters- und Lernstufen.


A Tribute To The Great Dave Brubeck

Prof. Dr. Ilse Storb (Moderation, Klavier, Gesang)
Sabine Kühlich (Gesang, Altsaxophon)
Laia Genc (Klavier)
Drei Frauenbiographien, die drei Dinge vereinen: den Glauben an das Gute im Menschen, die Liebe zur Musik und mit Kommunikation Frieden in die Welt zu tragen und die absolute Obsession für Swing & Jazz. llse Storb, Europas einzige Professorin für Jazzforschung, begibt sich zusammen mit der gefeierten Sängerin und Saxophonistin Sabine Kühlich und der international versierten Pianistin Laia Genc auf die Spuren der Jazzgeschichte.

Ilse Storb verfasste ihre Habilitationsschrift über Dave Brubeck und schrieb eine Monographie über Louis Armstrong. Mit ihren ehemaligen Studenten präsentiert sie Louis-Armstrong-Shows. Im Duo mit dem Baritonsaxophonisten Jürgen Koch spielt sie Klassik, Jazz und Weltmusik. Für die interkulturelle Vermittlung, ihren Einsatz für Weltmusik und ihre weltweite Friedensarbeit erhielt Prof. Storb 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Dave Brubeck und Louis Armstrong sind beispielhafte Jazzbotschafter im interkulturellen Austausch zu Zeiten des kalten Krieges und gegen Rassismus. Im April 2016 erschien das Duo Album „In Your Own Sweet Way – A Tribute to the Great Dave Brubeck“. Mit diesem Tribut wandeln Laia Genc und Sabine Kühlich auf prominenten Pfaden – in neuen Interpretationen und mit eigenen Kompositionen.

Drei Frauen begegnen sich zwischen persönlichen Jazzgeschichten in ihren musikalischen Welten nach dem Motto: Swingingly yours, LOVE AND PEACE


Veranstaltungen 2017

–  2017 –

Fr. 10. November 2017, 19.45 Uhr
Asien trifft auf Europa
Laia Genç / Hein Tint
Piano / Hsaing Waing (Burmesischer Trommelkreis)

Das Pat Waing, der burmesische gestimmte Trommelkreis, trifft mit dem virtuosen Spieler Hein Tint auf die deutsch-türkische Pianistin Laia Genc, die sich ihrerseits als Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik mit ihren Projekten einen Namen gemacht hat. Laia Genç reiste auf Einladung des Goethe-Institutes seit 2014 bisher drei Mal nach Myanmar, um dort vor Ort mit ausgesuchten Musikern Projekte zu erarbeiten. Sowohl Hein Tint, als auch Laia Genc komponieren für das Duo und lassen ihre kulturellen Hintergründe in die gemeinsame Arbeit einfließen. Die Musik belebt Welten zwischen traditioneller burmesischer Musik, Jazz, freier Improvisation, song-artigen Strukturen und komplexen Rhythmen auf der Suche nach einem gemeinsamen Klang.

Hein Tint ist ein bedeutender Virtuose der burmesischen Hsaing-Waing Tradition.
Das Instrument Hein Tints, das Pat Waing, ist ein reichhaltig verzierter Trommelkreis aus 21gestimmten Handtrommeln und bildet das Hauptinstrument des Hsaing Waing-Ensembles, das bei Festveranstaltungen, Geisteranbetungsritualen und im traditionellen Puppentheater Verwendung findet. Die Musik besteht aus lebendigen und plötzlichen Wechseln von Tempi, Rhythmen und Melodien in diatonischer Stimmung, die sich auf die verschiedenen Instrumentalisten mit Handtrommeln, Gongs und der traditionellen Oboe Hne verteilen. Das Pat Waing ist dabei das Hauptinstrument des Ensembles, mit dem Anfang und Ende eines Stückes und die Tempo-Wechsel angezeigt werden. Die Verzierungen der Hsaing Waing Instrumente zeigten den sozialen Status/den künstlerischen Rang der Ensembles an: die Gruppen mit den edelsten Verzierungen spielten demnach für die Könige und Minister.

Hein Tint gehört zur ersten Generation burmesischer Musiker, die nach der Öffnung des Landes nach jahrzehntelanger Abschottung international wahrgenommen werden und selbst reisen können. Der burmesische Tempelmusiker gehört der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit der Bamar an, die ca. 70% des Vielvölkerstaates stellen. Während der Zeit der Abschottung Myanmars durch die Militärregierung wurden westliche Musiken unterbunden und die traditionelle Musik der birmesischen Bevölkerungsmehrheit, die sich über Jahrhunderte aus chinesischen und thailändischen und später indischen Einflüssen entwickelt hatte, als nationale Musikkultur gefördert. Gleichzeitig mit der politischen Öffnung Myanmars begann die kulturelle Öffnung des Landes von Außen – mit Unterstützung des Goethe Institutes und des Landes NRW entwickelte der Musiker und Kurator Tim Isfort ab 2010 eine Reihe von Kooperationen von Musikern aus NRW mit Konzerten und Workshops in Myanmar und in Deutschland unter dem Titel „Myanmar meets Europe“ mit einem ersten Höhepunkt auf dem Moers Festival 2012.

Ein gängiges Narrativ im interkulturellen Austausch lautet, Sprache und Politik trenne, Kultur und insbesondere Musik jedoch verbänden. Die Herausforderung in der Zusammenarbeit zwischen den europäischen und den burmesischen MusikerInnen sind dabei nicht nur sprachliche Übersetzungsprobleme. Die JazzmusikerInnen machten die verwirrende Erfahrung, dass sie die Töne, Melodien und auch Teile der Rhythmen identifizieren konnten, sich deren Zusammenspiel aber trotzdem ihrem Verständnis entzog, weil die musikalischen Formen und das Zusammenwirken der einzelnen Instrumente im traditionellen Hsaing Waing Ensemble fundamental anders organisiert sind, als in der von harmonisch-melodischer Entwicklungen und konstanten Rhythmen geprägten westlichen Musik.

Tiefer als die Unterschiede auf der Ebene musikalischen Materials reichen aber die Differenzen kulturell geprägter Kommunikation, die sich im scheinbar Selbstverständlichen verbergen: was passiert in der Kommunikation zwischen europäischen JazzmusikerInnen, deren Musik assoziiert wird mit individueller Freiheit und ritualisiertem Regelbruch und den buddhistischen Burmesen, deren Kultur eine Haltung bescheidenen Erduldens vorschreibt? Welcher gemeinsame Grund kann hier gefunden werden und wie? Welche Bedeutung haben die Musik und musikalischen Spielhaltungen der MusikerInnen in ihren Kontexten? Können die Bedeutungen und Spielhaltungen in neue Räume und Kontexte übertragen werden, werden sie dabei geschwächt oder gehen gar ganz verloren – oder entsteht ein dritter Raum, in dem wirklich Neues entsteht, in dem beide sich wiederfinden? 

19.45 Uhr Einführung in die Musik Myanmars: Prof. Dr. Ilse Storb
20.00 Uhr Konzertbeginn

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)

 

Fr. 8. September 2017, 19.45 Uhr

Concert-Workshop mit Nii Annan + Alex Bapulah Odametey

Nii Annan Odametey wurde in Accra (Ghana) als Sohn einer für ihre guten Musiker und Tänzer bekannten Familie geboren. Außer den traditionellen Rhythmen und Tänzen seiner Region, mit denen er seit seiner Kindheit vertraut ist, erlernte Nii Annan am „Art Centre of Ghana“ weitere Trommel- und Tanzrhythmen aus ganz Westafrika. Mit den Perkussionsgruppen wie „No Fears“ oder „Ogidigidi“ tourte er mehrfach durch Europa und Westafrika. Zusammen mit seinem Bruder Aja Addy spielte er mit „Aja Addy & Tsuiana“, wobei sein starker künstlerischer Ausdruck als Trommler und Tänzer besondere Beachtung fand. In den letzten Jahren begeisterte Nii Annan als Solo-Trommler der Gruppe „Adesa“ das Publikum in Deutschland. Als Gast von „R. L. Madison“, einer Duisburger Jazzformation, finden seine Improvisationen großen Anklang. Im Jahr 1992 gründete Nii Annan das Ensemble BOBA. Durch eine aufregende Mischung aus traditionellen Melodien und Highlife- Elementen bringt die Gruppe immer wieder Körper und Herzen der Zuschauer in Schwung – zum Tanzen.

Solo-Konzerte
Die Solo-Konzerte bieten 100% Nii Annan – Highlights der Trommelkunst und faszinierende Erlebnisse der Sinne. In seinen Shows entführt Nii Annan das Publikum in eine besondere Welt der Rhythmen. Die Trommel als eines der ältesten Instrumente der Menschheit zeigt hier einen Facettenreichtum der afrikanischen Musik. Das breit gefächerte Repertoire der Rhythmen Afrikas präsentiert er spielerisch und brillant auf diversen Percussions-instrumenten wie: Oblenten, Djemben, Atompani, Blecketes, Gomes,Talking-drums, Kidi, und Kang-Kang.

Trommelworkshops
Nii Annan Odametey ist nicht nur ein exzellenter Solo-Drummer, sondern auch ein außergewöhnlicher Trommel-Lehrer, der nicht nur traditionelle Pattern lehrt, sondern besonderen Wert darauf legt, dass seine Schüler ihren eigenen Stil finden und ausbauen.

Schon als Jugendlicher begann Nii Annan sich auch als Lehrer für Tanz und Trommeln einen Namen zu machen. Seine europäischen Schüler schätzen neben seinem lockeren, einfühlsamen Unterrichtstil und der intensiven Technikarbeit vor allem die Erfahrung, sich von afrikanischer Lebensfreude anstecken zu lassen. Nii Annan Odametey unterrichtet seit einigen Jahren regelmäßig in Deutschland feste Kurse, ist ein Gastdozent an den Volkshochschulen Duisburg, Emden, Norden und Wilhelmshaven. Er unterrichtet auch im Tanzhaus NRW in Düsseldorf. Des weiteren lehrt er tanz- und trommelinteressierte Schüler in Workshops innerhalb Europas und natürlich seiner Heimat Afrika.

Die Trommel als Spiegelbild unserer Seele kennen zu lernen, Barrieren in uns selber abzubauen und sich von der Lebensfreude einer der ältesten Kulturen der Welt inspirieren zu lassen, werden die Schwerpunkte des Workshops sein.

19.45 Uhr Einführung in die afrikanische Musik: Prof. Dr. Ilse Storb
20.00 Uhr Konzertbeginn

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)

Fr. 9. Juni 2017, 19.45 Uhr

Der „Trümmerpianist“ Aeham Ahmad von Damaskus

Musikalische Begegnung zwischen
Orient und Okzident.

Aeham Ahmad – geboren im Jahr 1988 in Damaskus – gehört der palästinensischen Minderheit in Syrien an und lebte mit seiner Familie bis 2015 im Flüchtlingscamp Jarmuk, wohin bereits sein Großvater 1948 aus Palästina floh. Sein musikalisches Talent wurde früh gefördert, ab dem fünften Lebensjahr erlernte er das Klavierspielen durch seinen Vater, um mit 23 Jahren ein Musikstudium in Damaskus und Homs zu absolvieren. Durch einen Granatensplitter in seiner rechten Hand bleibt ihm eine Karriere als klassischer Konzertpianist wahrscheinlich verwehrt.

Der Pianist spielte unter Lebensgefahr mit seinem Klavier auf einem Rollwagen in den Straßen Jarmuks, um durch das gemeinsame Musizieren den Menschen in seiner Heimat ein wenig Hoffnung und Freude zu schenken. Im Frühjahr 2015 verbrannten die Islamisten aufgrund des dort verhängten Musikverbotes vor seinen Augen sein Instrument.

Seit seiner Ankunft in Deutschland gab Aeham Ahmad unzählige Konzerte in verschiedenen deutschen Städten wie Berlin, Bonn, München, Leipzig, Köln, Essen und Stuttgart und begeisterte mit der Intensität und Virtuosität seiner Auftritte, bei denen er neben Beethoven und Mozart vor allem Eigenkompositionen und traditionelle Lieder spielte. In München trat er zusammen mit den Sportfreunden Stiller, Judith Holofernes und Herbert Grönemeyer beim „Stars-sagen-Danke-Konzert“ für Flüchtlingshelfer auf, in Köln bei einer Demonstration gegen sexuelle Gewalt. In naher Zukunft folgen zahlreiche weitere Auftritte. Im Dezember 2015 wurde ihm der erste Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte in Anwesenheit der Pianistin Martha Argerich in der Bundeskunsthalle Bonn verliehen.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr, ab 19.45 Uhr Einführung in die arabische Musik durch Prof. Dr. Ilse Storb

 

Fr. 17. März 2017, 19:30 Uhr

A Tribute To The Great Dave Brubeck
Prof. Dr. Ilse Storb (Moderation, Klavier, Gesang)
Sabine Kühlich (Gesang, Altsaxophon)
Laia Genc (Klavier)
Drei Frauenbiographien, die drei Dinge vereinen: den Glauben an das Gute im Menschen, die Liebe zur Musik und mit Kommunikation Frieden in die Welt zu tragen und die absolute Obsession für Swing & Jazz. llse Storb, Europas einzige Professorin für Jazzforschung, begibt sich zusammen mit der gefeierten Sängerin und Saxophonistin Sabine Kühlich und der international versierten Pianistin Laia Genc auf die Spuren der Jazzgeschichte.Ilse Storb verfasste ihre Habilitationsschrift über Dave Brubeck und schrieb eine Monographie über Louis Armstrong. Mit ihren ehemaligen Studenten präsentiert sie Louis-Armstrong-Shows. Im Duo mit dem Baritonsaxophonisten Jürgen Koch spielt sie Klassik, Jazz und Weltmusik. Für die interkulturelle Vermittlung, ihren Einsatz für Weltmusik und ihre weltweite Friedensarbeit erhielt Prof. Storb 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande.Dave Brubeck und Louis Armstrong sind beispielhafte Jazzbotschafter im interkulturellen Austausch zu Zeiten des kalten Krieges und gegen Rassismus. Im April 2016 erschien das Duo Album „In Your Own Sweet Way – A Tribute to the Great Dave Brubeck“. Mit diesem Tribut wandeln Laia Genc und Sabine Kühlich auf prominenten Pfaden – in neuen Interpretationen und mit eigenen Kompositionen.Drei Frauen begegnen sich zwischen persönlichen Jazzgeschichten in ihren musikalischen Welten nach dem Motto: Swingingly yours, LOVE AND PEACE

Raed Koshaba (Kurzhalslaute Oud)

Die Renaissance des Lautenspiels in der arabischen Welt

Raed Khoshaba wurde in Bagdad geboren. Er studierte Laute bei Salem
Abdul Karem (Konservatorium Bagdad), später Musikwissenschaft an
der Universität Bagdad/Irak. 1986 gründete Mounir Bashir, einer der
großen Lautenmeister und damalige Direktor des Konservatoriums, die
Musikgruppe „Al Bayarek“, zu der auch Raed Khoshaba gehörte. Mit
„Al Bayarek“ konzertierte Raed Khoshaba über sieben Jahre in vielen
Ländern Europas und Asiens. Heute lebt er in Deutschland.

Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr
Prof. Dr. Storb gibt um 19.45 Uhr eine Einführung.

Abendkasse: 8,00 € / 5,00 € (ermäßigt)